Start Archiv 27.01.2012 - 95-mal ertönte Alarm für das DRK im Kreis Soest in 2011
27.01.2012 - 95-mal ertönte Alarm für das DRK im Kreis Soest in 2011
Foto:Jacken DRK
Foto: www.drk.de

Zu 95 Anlässen haben die Funkmeldeempfänger der DRK-Rettungskräfte im Kreis Soest im vergangenen Jahr Alarm gegeben. In rund der Hälfte der Fälle wurde das Rote Kreuz bei Bränden zur sanitätsdienstlichen Absicherung des Feuerwehrpersonals oder anderen Ereignissen gerufen.

15 Einsätze waren aufgrund von Verkehrsunfällen erforderlich. Fünfmal musste aufgrund von Havarien im Zusammenhang mit gefährlichen Gütern ausgerückt werden. 13-mal wurden DRK-Fachkräfte zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes alarmiert. In 21 Fällen stellte sich heraus, dass ein Einsatz entbehrlich (geworden) war. In der Mehrzahl handelte es sich dabei um automatische Alarmierungen per Brandmeldeanlagen.

In der Summe wurden 530 ehrenamtlich tätige Fachkräfte des DRK eingesetzt, die 186 Fahrzeuge nutzten. Sie versorgten, betreuten, transportierten dabei 936 verletzte oder anderweitig betroffene Personen. Die Dauer der Einsätze umfasst die ganze Bandbreite von weniger als einer bis hin zu zwölf Stunden. Es fielen 1666 Helferstunden an. Im Arbeitsleben wären das rund zehn Monate. Diese Daten spiegelten nur einen Teil der Rettungsarbeit des heimischen DRK wider, betont Heinrich Gehlman, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Kreisverbandes Lippstadt-Hellweg. Nicht enthalten seien zum Beispiel Ausbildungen, Übungen und vor allem die zahlreichen und zeitintensiven Sanitätswachdienste.

„Eine qualifizierte Arbeit ist nur möglich auf der Basis regelmäßiger und fundierter Aus- und Fortbildung“, resümiert Kreisrotkreuzleiter Jörg Reinhold mit Zufriedenheit. „Das alles kann nur dank des persönlichen Engagements eines jeden einzelnen Helfers, jeder Helferin geleistet werden.“ Einen besonderen Dank zollt Reinhold auch den Arbeitgebern, die die Freistellung der Mitarbeiter für die Notfallhilfe akzeptieren.

Angesichts steigender Einsatzzahlen wünscht sich der Kreisrotkreuzleiter, die Arbeit auf mehr Schultern verteilen zu können. So knüpft das DRK an diesen Bericht auch die Hoffnung, dass sich junge Menschen angesprochen fühlen, sich in den Dienst an hilfsbedürftigen Personen zu stellen. [...]

Quelle: Der Patriot vom 27.01.2012